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	<title>SocialSeoBlog</title>
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	<description>SocialMedia und Suchmaschinenoptimierung</description>
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		<title>Revolution: Mit semantischer Suche zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 16:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Wienecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Semantische Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Seo]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Meldung vom Kauf des Dienstes Metaweb und dem dazugehörigen semantischen Datendienst Freebase hat Google im Juli in der Internetgemeinde für Diskussionen gesorgt. Doch obwohl die dahinterstehende mögliche Entwicklung der Suche enorm ist, blieb das große Schreien aus. Höchstwahrscheinlich deshalb, weil nicht jeder etwas mit dem Begriff semantische Suche etwas anfangen kann. Es bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <a title="Zum Artikel Deeper understanding with Metaweb | Googleblog" href="http://googleblog.blogspot.com/2010/07/deeper-understanding-with-metaweb.html" target="_blank">Meldung</a> vom Kauf des Dienstes Metaweb und dem dazugehörigen semantischen Datendienst Freebase hat Google im Juli in der Internetgemeinde für Diskussionen gesorgt. Doch obwohl die dahinterstehende mögliche Entwicklung der Suche enorm ist, blieb das große Schreien aus. Höchstwahrscheinlich deshalb, weil nicht jeder etwas mit dem Begriff <strong>semantische Suche</strong> etwas anfangen kann.</p>
<p>Es bietet sich daher an, nach einer Definition zu suchen. <a title="Zur Beschreibung: Semantisches Web | Wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web" target="_blank">Wikipedia</a> leistet diesbezüglich schon eine gute Vorarbeit. Darin heißt es:</p>
<p><em>Ziel des Semantischen Webs ist es, die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar zu machen. Die Informationen im Web sollen von Maschinen interpretiert und automatisch maschinell weiterverarbeitet werden können. Informationen über Orte,  Personen und Dinge sollen mit Hilfe des Semantischen Webs von Computern  miteinander in Beziehung gesetzt werden können. Bei einer Reise etwa  würden Wetterdaten und Staumeldungen in Bezug zu Informationen über  mögliche Haltestellen und Vorlieben des Reisenden gesetzt werden. Bei  der Verknüpfung der Informationen in einem Semantischen Web können neue  Zusammenhänge entdeckt werden, die zuvor nicht erkennbar waren.</em></p>
<p>Mit anderen Worten kann man sagen, dass es nicht mehr nur noch darum geht, dass man schlicht sucht. Es geht vielmehr darum, dass das Suchen besser, persönlicher gestaltet wird, also die Suchmaschinen intelligenter werden und somit die Menschen &#8220;verstehen&#8221; können. Das grundlegende Problem besteht darin, dass die Suchmaschinen erkennen müssen, ob jemand wenn er nach <em>Golf</em> sucht, die Automarke, den Meeresstrom oder die Sportart meint. Das soll eben mit Hilfe der semantischen Suche geändert werden.</p>
<h4>Semantische Suche am Beispiel von WolframAlpha</h4>
<p>Ein Beispiel für die semantische Suche ist die Website <a title="Hier gehts zur Webiste von WolframAlpha" href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">WolframAlpha</a>. Auf dieser Seite kann man in die Suchmaske alles eingeben, was einem gerade einfällt. Einige Sekunden später werden Statistiken, Gleichungen und dergleichen ausgespuckt, dass es einem fast graust. Diese Art der Suche ist nicht nur interessant um seine Mathematikaufgaben zu lösen. So können Umfangreiche Informationen zum Entwicklungsstand in Indien abgerufen wenn man nach Indien sucht. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Suchmaschine besteht darin, dass keine Webseiten  aufgelistet werden, dessen Content relevant wäre. Content wird  automatisch generiert, womit WolframAlpha zum eingegeben Keyword eine  Beschreibung, Erklärung oder Definition abliefert.</p>
<div id="attachment_52" class="wp-caption aligncenter" style="width: 635px"><a href="http://www.socialseoblog.de/wp-content/uploads/2010/08/wolframalpha.jpg"><img class="size-full wp-image-52" title="Semantische Suche mit WolframAlpha" src="http://www.socialseoblog.de/wp-content/uploads/2010/08/wolframalpha.jpg" alt="Semantische Suche mit WolframAlpha" width="625" height="614" /></a><p class="wp-caption-text">Der Algorithmus versucht die Suche zu deuten und liefert dazu bestimmte Daten</p></div>
<h4>Google als semantische Suchmaschine</h4>
<p>Dank der umfassenden Datenbank von Freebase hat Google Zugriff auf die Inhalte von Milliarden von Daten (Filme, Bilder, Bücher, Schauspieler, Unternehmen usw.) Mit Hilfe dieser Daten kann die Suche verfeinert und aus dem Kontext abgeleitet werden, wonach der Suchende letztlich sucht. Wie das Ganze aussieht bzw. umgesetzt wird, so dass der Nutzer ein ideales Ergebnis erhält, wird in diesem Video sehr schön beschrieben.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="380" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TJfrNo3Z-DU?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="380" src="http://www.youtube.com/v/TJfrNo3Z-DU?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Was Google will, weiß niemand so recht. Wir können uns vieles denken, aber wissen tun es nur die Googlemitarbeiter selbst. Eines steht jedoch mit ziemlicher Sicherheit fest. Google liegt sehr viel daran, die Suche einfacher, genau und besser zu gestalten. Die neuesten Veränderungen sind derzeit die, dass man die Real-Time-Search Funktion eingebunden hat. Auf diese Weise kann man die Suche durch Twittermeldungen aufwerten und so neue und aktuelle Informationen aufgreifen. Der Plan die Suche nachhaltig zu verbessern gelingt immer mehr und gibt schon jetzt einige Ausblicke auf die Zukunft. So werden zu bestimmten Suchanfragen  stark zielgerichtete <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2009/05/introducing-rich-snippets.html" target="_blank">Rich-Snippets</a> ausgeliefert oder die Antwort direkt  geliefert wie zum Beispiel ein Geburtsdatum. Allerdings kann Google.de im Gegensatz zu Google.com noch keine 100%igen Sofortantworten liefern.</p>
<p>Eine Antwort auf die Frage nach dem Geburtsdatum einer bekannten Persönlichkeit verlangt keine umfassende Analyse des Suchwortes. Der Suchende möchte lediglich das Datum wissen, das in den Serps mitunter angezeigt werden kann. Somit bekommt der Suchende seine Antwort schnell geliefert. Schwieriger wird jedoch wenn die Suche komplexer wird. Ein Beispiel wird in folgender Grafik dargestellt: Vans.</p>
<div id="attachment_56" class="wp-caption aligncenter" style="width: 626px"><a href="http://www.socialseoblog.de/wp-content/uploads/2010/08/sem_suche_1.jpg"><img class="size-full wp-image-56" title="Semantische Suche mit Google" src="http://www.socialseoblog.de/wp-content/uploads/2010/08/sem_suche_1.jpg" alt="Semantische Suche mit Google" width="616" height="416" /></a><p class="wp-caption-text">Die Grafik zeigt, welche Ergebnisse für &quot;Vans&quot; geliefert werden</p></div>
<p>Die Grafik veranschaulicht sehr gut, welche Hürden bei der semantischen Suche überwunden werden müssen. So kann jemand nach den Schuhen <em>Vans</em> suchen, er kann aber auch für den nächsten Campingausflug nach einem <em>Van</em> suchen. Genau das ist es, was mittel der semantischen Suche der Geschichte angehören soll.</p>
<p>Nach wie vor ist aber auch offen, wie sich diese Entwicklung auf die SERPs auswirken wird  und wie wir SEOs uns um die &#8220;verfeinerten&#8221; Suchergebnisse  kümmern können. Ziel kann es für einen SEO künftig nicht sein, die Geburtstage a) in den Serps anzeigen zu lassen und b) sie auf Platz 1 zu bringen. Es bleibt spannend. In den kommenden Tagen werde ich mich mit einer anderen &#8220;Neuerung&#8221; in den Serps beschäftigen. Wie einigen von smit ziemlicher Sicherheit schon aufgefallen ist, werden bei bestimmten Suchanfragen in den Serps statt 3 AdWords-Anzeigen 4 angezeigt. Was dahinter steckt, versuche ich wie gesagt herauszubekommen.</p>
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		<title>Erfolgreich scheitern &#8211; ohne Fokus</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 21:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Zogalla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analytisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wisst Ihr warum Projekte scheitern? Ich rede von Projekten im Allgmeinen, egal ob SocialMedia Kampagne Doktorarbeit, Beziehung, oder sonstiges was man sich im Leben so vornimmt. Nun, in der Regel ist es die Fokussierung die Fehlt. Unter den dutzenden von Websites und Projekten, die ich schon ins Netz gestellt habe leben derzeit noch 3. Buildblog, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wisst Ihr warum Projekte scheitern? Ich rede von Projekten im Allgmeinen, egal ob SocialMedia Kampagne Doktorarbeit, Beziehung, oder sonstiges was man sich im Leben so vornimmt. Nun, in der Regel ist es die Fokussierung die Fehlt. Unter den dutzenden von Websites und Projekten, die ich schon ins Netz gestellt habe leben derzeit noch 3. Buildblog, Stepload und SeoSweet. Stepload ist halbtot und SeoSweet noch nicht gestartet. Das ist eine recht schwache Ausbeute, wenn man bedenkt, dass es bisher 20-30 Projekte waren. Es waren richtig coole Sachen mit wohlklingenden Namen dabei:</p>
<ul>
<li>build a project</li>
<li>fickt das system</li>
<li>stepcast</li>
<li>3step</li>
<li>meinekunden!nfo</li>
<li>gothiclocator</li>
<li>gaylocator</li>
<li>gothicle</li>
</ul>
<p>Und das sind nur einige. Hinzu kommen eine Menge von gescheiterten Beziehungen, die ich an dieser Stelle auch mal als Projekt bezeichne. Denn den gescheiterte Beziehungen und die oben genannten Liste haben eines gemeinsam:</p>
<p>Ihnen fehlte der Fokus. An nichts anderem scheitert ein Projekt. Statt sich auf das Projekt zu konzentrieren tun wir alles andere. Notfalls erfinden wir ein neues Projekt, treffen uns mit einer anderen Frau, betrinken uns mit Freunden, verschwenden Monate mit organisatorischem Scheiß oder der Auswahl der Badezimmermöbel. Kann das denn wirklich alles so schwer sein? Seit dem ich seit Jahren erfolgreich bei irgendwelchem kram scheitere denke ich darüber nach, was der Auslöser für all diese ambitionierten Starts mit jähem Ende ist. Ich bin zu dem Schluss gekommen: Kein Fokus. Ich kann mich nicht um 38 Projekte gleichzeitig bemühen. Das führt nur dazu, dass das Ergebnis für jedes einzelne Projekt in etwa einem achtundreißigstel des möglichen Ergebnisses entspricht. Das Leben ist eben kein Ponyhof, das Leben ist ein Arschloch. Will man eine erfüllte Beziehung kümmert man sich um sie. Will man ein vernünftig monetarisierbares Projekt kümmert man sich um dieses. Und eben nicht um dem Abwasch und nicht um die nervige Alte. So einfach die Dinge erkennbar sind, so schwer sind sie zu beheben.</p>
<p>Simplify Your Live soll helfen. Doch es steht neben 40 anderen Büchern, die ich schon immer lesen wollte. Und wie finden wir das? Scheiße finden wir das. Und wie lösen wir das? Mit Bier natürlich. Spaß beiseite. Ich habe es kürzlich erst gelernt. Dafür waren 26 Jahre meines Lebens notwendig. Wenn man etwas fertig bekommen will, dann muss man es angehen. Ohne Kompromisse und vor allem: ohne Ablenkung. Sich aufraffen, ins Büro gehen und noch einen verschissenen Blogbeitrag über Motivation schreiben. Gerade weil man nicht motiviert ist. Und plötzlich ist man im &#8220;flow&#8221;, der Beitrag ist fertig und man kann sich freuen. Worüber?</p>
<p>Ein paar leser weniger enttäuscht zu haben. So, jetzt habe ich mir das Bier aber verdient <img src='http://www.socialseoblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Über Gummibärfreundschaften und vergessene Realität</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Wienecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[SocialMedia]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein herzliches Willkommen auf dem SocialSeoBlog. Nachdem Jakob am gestrigen Tag den ersten Artikel veröffentlicht hat und dabei kein Blatt vor den Mund genommen hat, liegt es heute an mir den zweiten Artikel zu schreiben. Doch worüber soll ich schreiben? Seit heut Morgen liege ich mit mir selbst im Clinch, da sich mir zwei Möglichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein herzliches Willkommen auf dem SocialSeoBlog. Nachdem Jakob am gestrigen Tag den ersten <a href="http://www.socialseoblog.de/2010/08/17/streetview-uber-das-versagen-einer-ganzen-gesellschaft/">Artikel</a> veröffentlicht hat und dabei kein Blatt vor den Mund genommen hat, liegt es heute an mir den zweiten Artikel zu schreiben. Doch worüber soll ich schreiben? Seit heut Morgen liege ich mit mir selbst im Clinch, da sich mir zwei Möglichkeiten bieten. Entweder ich berichte sachlich über die zunehmende  Anzahl der AdWords-Anzeigen in den Serps oder ich schreibe über ein Thema, das mir schon länger auf der Seele brennt und knüpfe damit an den Artikel von Jakob an.</p>
<p>Ich habe mich entschlossen meinen Emotionen einmal freien Lauf zu lassen und über das Thema zu schreiben, das mich in gewisser Weise „bedrückt“. Den Artikel über Google kann ich auch später noch veröffentlichen. Daher schreibe ich einfach mal drauf los.</p>
<p>Ich gehöre wie viele meiner Freunde der Generation der <strong>Digital Natives</strong> an. Ein Leben ohne Computer, Spielkonsolen und ähnlichem kennen wir gar nicht und können es uns auch gar nicht vorstellen. Einen Urlaub von 2 Wochen verkraften wir noch ohne Pc, aber der Mp3-Player liegt auch beim Südseeurlaub auf dem Handtuch und tut seinen Dienst. Diese Abhängigkeit von den Medien zeigt sich aber nicht nur an Mp3-Playern oder Konsolen sondern auch und sogar am besten am Beispiel des Internets.</p>
<p>Aristoteles hat einst gesagt, der Mensch ist ein <em>Zoon  Politikon</em>, ein Wesen, das eine Gesellschaft braucht, das allein nicht überleben kann. Was macht der Mensch? Richtig, er sucht sich Freunde. In der heutigen Zeit liegt vielen die eigentliche Bedeutung des Wortes Freund fern und es gibt daher nicht mehr nur einen besten Freund/in, nein, es gibt die erste, die zweite, die vierte und achte beste Freundin. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass morgen die achtbeste Freundin zur besten Freundin wird. Das nur mal so als kleiner Überblick über unsere momentane Situation, zu mindestens so, wie ich sie mitbekomme.</p>
<p>Jetzt sind wir aber an einen Punkt gelangt, wo wir Onlinefreundschaften schließen können. Es kommt nun nichtmehr darauf an, dass wir einen Freund an unserer Seite haben, dem wir uns anvertrauen können. Es geht mittlerweile vielmehr darum viele Freunde, nennen wir sie besser Kontakte, haben. Damit profilieren sich die meisten jungen Leute. Wer braucht schon 10 gute Freunde, wenn er doch 1200 Kontakte im Netz hat, die er selbstverständlich alle pflegen kann. Man unterhält sich auch mit jedem von ihnen, täglich. Es scheint eine neue Form der Begrüßung zu sein, die sich hier abzeichnet. Früher hat man das neue Nachbarskind mit einer Tüte Gummibären begrüßt und gefragt, ob man nicht befreundet sein will. Scheinbar verlangt die moderne Form der Gummibärfreundschaft, dass man jedem neuen Gesicht des Netzwerkes erst einmal die Freundschaft anbietet, bevor man den- oder diejenige überhaupt kennengelernt hat. So ist man mit der ganzen Welt befreundet, aber was hat man dann noch für die eigenen Freunde übrig? Freunde die jeden in der Schule mit einem reden, Witze reißen und Blödsinn machen. Ich kann nicht verstehen, warum man immer öfter versucht neue Freunde im Internet zu finden, wenn die eigentlichen Freunde nebenan wohnen? Was bedeutet dann noch das Wort Freundschaft?</p>
<p>Sieht man es als Freundschaft an 2000 Kontakte auf Twitter und Facebook zu haben, dann verstehe ich auch endlich, warum Google Freunde als Kontakte bezeichnet, denn nichts anderes sind die Personen, die man als seine Freunde bezeichnet nur weil man ihnen die Freundschaft angeboten hat. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum man versucht mit jemandem befreundet zu sein, der der Bruder von Annika ist, die wiederum die Freundin von Tanja ist, die mit Michael zusammen ist, der zufälligerweise mit Bernhard befreundet ist, den man dann selbst kennt. (So das ungefähre Motto von Lokalisten)</p>
<p>Wer mein Profil auf Facebook anschaut, der wird feststellen, dass ich selbst über 650 „Freunde“ habe, jedoch hat das bei mir auch einen Grund. Als DJ bekomme ich viele Freundschaftsanfragen, die ich dann aber auch nicht ablehne. Dennoch bezeichne ich sie als Kontakte, weil ich mit ihnen allen befreundet bin und es auch gar nicht kann. Freundschaften müssen meiner Ansicht nach gepflegt werden. Es genügt nicht, eine Flasche Bier auf den Tisch zu stellen und darauf zu hoffen, dass man ein weiteres Jahr befreundet bleibt. Man sollte sich treffen, Grillen, Bier trinken, ratschen und das nicht nur einmal im Jahr. Onlinekontakte kommen und gehen. Sie können einen nicht in den Arm nehmen wenn es einem dreckig geht, sie können Offline gehen, wenn sie keinen Bock mehr haben. Es ist also wichtiger denn je, sich darüber Gedanken zu machen, wie wichtig einem das Internet wirklich ist. Ich blogge hier und auf meinen Blog Deeblog, schreibe gelegentlich auch mal Gastartikel. Ich habe auch viele Bekanntschaften im Netz geschlossen, aber mir sind meine Freunde, die mich täglich umgeben dennoch wichtiger, als ein neuer Fan meiner Musik.</p>
<p>Das wollte ich mal loswerden. Wenn ich die Zeit finde, werde ich anschließend noch einen etwas sachlicheren Artikel über Suchmaschinenoptimierung schreiben, damit nicht der Eindruck entsteht, dass SocialSeoBlog für uns eine andere Art der Problembewältigung ist. Allerdings denke ich, dass wir dem Blog zunächst etwas Leben einhauchen müssen. Oder anders gesagt ihm eine persönliche Note verpassen müssen. Was nützt es wie alle anderen Blogs auch mit einem Artikel über die Vor- und Nachteile von Twitter einzusteigen.</p>
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		<title>Streetview &#8211; Über das Versagen einer ganzen Gesellschaft</title>
		<link>http://www.socialseoblog.de/2010/08/17/streetview-uber-das-versagen-einer-ganzen-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Zogalla</dc:creator>
				<category><![CDATA[SocialMedia]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Spießbürger]]></category>
		<category><![CDATA[Streetview]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hätte ich diesen Beitrag betrunken schreiben müssen. Warum? Weil mich dieses elende &#8220;Oh mein Gott, mein Haus steht im Internet&#8221; &#8211; Gehampel nicht mehr hören kann. Im Stundentakt hört werden auf der Straße Menschen interviewt, die überhaupt keine Ahnung haben. Die Presse klatscht Ihre Titelseiten voll mit nackten Rentnern auf Balkonen, die so in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hätte ich diesen Beitrag betrunken schreiben müssen. Warum? Weil mich dieses elende &#8220;Oh mein Gott, mein Haus steht im Internet&#8221; &#8211; Gehampel nicht mehr hören kann. Im Stundentakt hört werden auf der Straße Menschen interviewt, die überhaupt keine Ahnung haben. Die Presse klatscht Ihre Titelseiten voll mit nackten Rentnern auf Balkonen, die so in Streetview überhaupt nicht zu finden sind. Und überhaupt: Was zur Hölle ist schlimm daran ein Haus ins Internet zu stellen, dass so jeder sehen kann, der über die Straße geht? Richtig: nichts.</p>
<p>Es gibt nichts zu meckern. Das so gern in diesem Zusammenhang genannte Persönlichkeitsschutzrecht oder wie auch immer man das sonst nennen möchte, hört an der Hausfassade auf. So einfach ist das. An dem Foto eines geschlossenen Fensters ist nichts auszusetzen. Noch nichtmal an dem Foto eines geöffneten Fensters.</p>
<p>Niemand interessiert sich für Eure verschissene Spießerbehausung. Und ich bin empört darüber, was unsere Medienelite draus macht. Was Ihr daraus macht. Ihr, die Spießbürger. Die ewig gestrigen, die ängstlichen. Es könnte ja jemand sehen, dass ihr hinter der Hausfassade eben eines nicht steckt: Die heile Welt, in der Ihr alle leben wollt. Eine sensationsgeile Welt. Eine die Bild liest und diesem Müll glauben schenkt. Eine sich davor fürchtet etwas im Internet zu sehen, was auf der Straße ohnehin zu erkennen ist. Und zwar seit Jahren. Ich habe mich bisher geweigert in diesem Zusammenhang von Sightwalk zu sprechen. Denn damit kann ich schon seit mindestens 1,5 Jahren durch die Kölner Straßen wandern und meinen Nachbarn bewundern wie er einen Kasten Wasser trägt. Ich habe nur deshalb nicht darüber geschrieben, weil Sightwalk bisher in Ruhe gelassen wurde. Bis irgendein Journalist den Service fand, den es seit Ewigkeiten gab. Das führte dann allein im rankingCHECK Blog zu deutlich über 1000 Zugriffen auf <a href="http://www.ranking-check.de/blog/4/sightwalk-der-virtuelle-stadtrundgang/">einen monate alten Beitrag</a>.</p>
<p>Und wozu hat diese Scheiße geführt? Ihr habt einen Service vernichtet. Derzeit findet sich auf der Sightwalk Seite nur noch folgender Hinweis:</p>
<p><a href="http://www.socialseoblog.de/wp-content/uploads/2010/08/sightwalk.jpg"><img title="sightwalk" src="http://www.socialseoblog.de/wp-content/uploads/2010/08/sightwalk-300x133.jpg" alt="" width="300" height="133" /></a></p>
<p>Das Interesse scheint tatsächlich überwältigend zu sein. Denn jeder berichtet mitlerweile darüber. Und offenbar meint Ihr Euch mal wieder beschweren zu müssen. Ihr die Bildleser, die Spielßbürger. Ihr Vollpfeifen. Denn einer der beliebtesten Suchbegriffe für den o.g. Beitrag war, wie könnte es anders sein:</p>
<p>sightwalk wiederspruch</p>
<p>Wie kann man nur so verblendet sein. An Googles stelle und an Sightwalksstelle würde ich schlicht auf den Deutschen Markt verzichten. Denn bei den Bereits 120.000 Einsprüchen bei Google dürfte die hälfte der 20 Städte von denen wir hier reden bereits verpixelt sein.</p>
<p>Danke für den Fisch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Willkommen im SocialSeoBlog</title>
		<link>http://www.socialseoblog.de/2010/08/16/hallo-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 10:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Zogalla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Intentionen]]></category>
		<category><![CDATA[SocialSeoBlog]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist es also. Ein neues Blog, ein neuer Tag. Ein neues, vielleicht irgendwann populäres Projekt zweier Menschen, die sich im wesentlichen mit zwei Themen befassen. SocialMedia und SEO. Fließend sollen die Themen ineinander übergehen. Mit ein paar neuen und alten Ideen von altbekannten Gesichtern. Hier schreiben zwei Leute, die einige von Euch bereits kennen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist es also. Ein neues Blog, ein neuer Tag. Ein neues, vielleicht irgendwann populäres Projekt zweier Menschen, die sich im wesentlichen mit zwei Themen befassen. SocialMedia und SEO. Fließend sollen die Themen ineinander übergehen. Mit ein paar neuen und alten Ideen von altbekannten Gesichtern. Hier schreiben zwei Leute, die einige von Euch bereits kennen: <a href="http://twitter.com/PatrickWienecke">Patrick Wienecke</a> von <a href="http://www.deeblog.de">deeblog.de</a> und <a href="http://www.twitter.com/hathead">Jakob Zogalla</a> von <a href="http://www.buildblog.de">buildblog.de</a>. Doch wir haben schon zwei mehr oder weniger bekannte Blogs, warum noch einen starten? Weil wir es können. Suddengrey, die ich kaum kenne, der ich aber kürzlich bei der Einrichtung <a title="SuddenGrey" href="http://www.suddengrey.de">ihres Blogs</a> behilflich war, formuliert das ganze wie folgt: &#8220;ich stelle an dieses Blog keinen anderen Anspruch, als dass es eine weitere Ausdrucksform meiner Gedanken ist.&#8221;</p>
<p>Nun, dass kann man so unterschreiben. Doch Ansprüche haben wir trotzdem. Informativ wollen wir sein. Lehrreich. Euch an unseren Gedanken in den genannten Themenfeldern teilhaben lassen. Der Plan besteht im Wesentlichen darin täglich mindestens einen Beitrag zu SocialMedia oder SEO oder verquickung beider Themen zu publizieren. Ob wir das schaffen? Vielleicht. Wir geben unser Bestes. Ob das reicht: keine Ahnung. Letzlich spielt das auch gar keine Rolle, denn wir sind ein Spaßprojekt ohne kommerzielle Ambitionen.</p>
<p>Jeder von uns hat so seine eigenen Vorstellungen vom Leben, von der Freizeit und von dem was wir hier tun. Deshalb stellen wir uns einfach mal kurz vor.</p>
<p><strong>Jakob Zogalla</strong></p>
<p>Jakob, geboren im Orwell Jahr 1984 ist freier Softwareentwickler und befasst sich bereits seit längerem mit SEO und SocialMedia. Er hat eine Reihe <a href="http://www.ranking-check.de/blog/author/jakob">recht populärer Beiträge</a> für den rankingCHECK Blog geschrieben und bloggt (leider in letzter Zeit etwas unregelmäßig) auf <a href="http://www.buildblog.de">buildblog.de</a>. In seiner Freizeit befasst er sich mit dem Studium der menschlichen Dummheit, raucht unmengen von Zigaretten und kippt sich literweise Kaffee und EnergyDrinks in den Kopf. Er bezeichnet sich selbst gern als einer der wenigen Programmierer, die dazu in der Lage sind einen verständlichen deutschen Satz zu formulieren. Ansonsten liest er ganz gern abgefahrene Bücher, welche er hin und wieder auch anderen <a href="http://www.buildblog.de/2010/07/14/socialmedia-bucher-was-man-gelesen-haben-sollte/">empfiehlt</a>. Wenn er nicht gerade dabei ist irgendwas zu coden oder zu schreiben versucht er permanent die Weltherrschaft an sich zu reißen. Bisher allerdings mit mäßigem Erfolg. Wenn Ihr auf eine Mischung aus technokratie und emotionaler verwirrung steht, solltet ihr seinem <a href="http://www.twitter.com/hathead">Twitter-Account</a> folgen.</p>
<p><strong>Patrick Wienecke</strong></p>
<p>Patrick Wienecke, Jahrgang 90, gehört zu der in letzter Zeit so häufig beschworenen Generation der Digital Natives. Während er noch damit beschäftigt war lesen und schreiben zu lernen, war Google bereits dabei die Weltherrschaft an sich zu reißen. Nachdem er erkannte, dass er Helmut Kohl doch eines Tages überleben würde und sich in den täglichen Wahnsinn der Welt da draußen stürzte, begann er sich mit elektronischer <a href="http://www.youtube.com/user/deepact1" target="_blank">Musik</a> (Trance, Hardstyle) zu befassen, deren professionelle Produktion mitlerweile seine Hauptleidenschaft bildet. Als Stürmer im Fußball und Betreiber von <a href="http://www.deeblog.de/" target="_blank">Deeblog</a>, wo über seine Erfahrungen im Bereich SocialMedia und SEO berichtet, macht er sich nun auf der Welt zu zeigen, dass das Glas weder halbvoll noch halbleer ist. Es ist schlicht zu klein. Und einen Twitter-Account hat er auch, der <a href="http://twitter.com/PatrickWienecke" target="_blank">Patrick</a>. Aber der ist nicht halbsointeressant wie er selbst. Deswegen dürft ihr ihm auch auf keinen Fall folgen.</p>
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