Erfolgreich scheitern – ohne Fokus

Analytisches

Erfolgreich scheitern – ohne Fokus

Erfolgreich scheitern – ohne Fokus

Wisst Ihr warum Projekte scheitern? Ich rede von Projekten im Allgmeinen, egal ob SocialMedia Kampagne Doktorarbeit, Beziehung, oder sonstiges was man sich im Leben so vornimmt. Nun, in der Regel ist es die Fokussierung die Fehlt. Unter den dutzenden von Websites und Projekten, die ich schon ins Netz gestellt habe leben derzeit noch 3. Buildblog, Stepload und SeoSweet. Stepload ist halbtot und SeoSweet noch nicht gestartet. Das ist eine recht schwache Ausbeute, wenn man bedenkt, dass es bisher 20-30 Projekte waren. Es waren richtig coole Sachen mit wohlklingenden Namen dabei:

  • build a project
  • fickt das system
  • stepcast
  • 3step
  • meinekunden!nfo
  • gothiclocator
  • gaylocator
  • gothicle

Und das sind nur einige. Hinzu kommen eine Menge von gescheiterten Beziehungen, die ich an dieser Stelle auch mal als Projekt bezeichne. Denn den gescheiterte Beziehungen und die oben genannten Liste haben eines gemeinsam:

Ihnen fehlte der Fokus. An nichts anderem scheitert ein Projekt. Statt sich auf das Projekt zu konzentrieren tun wir alles andere. Notfalls erfinden wir ein neues Projekt, treffen uns mit einer anderen Frau, betrinken uns mit Freunden, verschwenden Monate mit organisatorischem Scheiß oder der Auswahl der Badezimmermöbel. Kann das denn wirklich alles so schwer sein? Seit dem ich seit Jahren erfolgreich bei irgendwelchem kram scheitere denke ich darüber nach, was der Auslöser für all diese ambitionierten Starts mit jähem Ende ist. Ich bin zu dem Schluss gekommen: Kein Fokus. Ich kann mich nicht um 38 Projekte gleichzeitig bemühen. Das führt nur dazu, dass das Ergebnis für jedes einzelne Projekt in etwa einem achtundreißigstel des möglichen Ergebnisses entspricht. Das Leben ist eben kein Ponyhof, das Leben ist ein Arschloch. Will man eine erfüllte Beziehung kümmert man sich um sie. Will man ein vernünftig monetarisierbares Projekt kümmert man sich um dieses. Und eben nicht um dem Abwasch und nicht um die nervige Alte. So einfach die Dinge erkennbar sind, so schwer sind sie zu beheben.

Simplify Your Live soll helfen. Doch es steht neben 40 anderen Büchern, die ich schon immer lesen wollte. Und wie finden wir das? Scheiße finden wir das. Und wie lösen wir das? Mit Bier natürlich. Spaß beiseite. Ich habe es kürzlich erst gelernt. Dafür waren 26 Jahre meines Lebens notwendig. Wenn man etwas fertig bekommen will, dann muss man es angehen. Ohne Kompromisse und vor allem: ohne Ablenkung. Sich aufraffen, ins Büro gehen und noch einen verschissenen Blogbeitrag über Motivation schreiben. Gerade weil man nicht motiviert ist. Und plötzlich ist man im “flow”, der Beitrag ist fertig und man kann sich freuen. Worüber?

Ein paar leser weniger enttäuscht zu haben. So, jetzt habe ich mir das Bier aber verdient :-)

Diskussion

5 Kommentare zu “Erfolgreich scheitern – ohne Fokus”

  1. Die zwei Artikel die ich bis jetzt auf diesen Blog gelesen habe, fande ich vom Inhalt nicht gerade schlecht aber so wie es geschrieben ist wirkt es sehr sehr sehr sehr unprofessionell.

    Worte bzw Wortgruppen wie “scheiße” oder “ihr regt mich alle auf” oder ähnliches – im Google Street View artikel – sind unnütz und wirken als ob ein kleines Kind die ganze Sache schreibt.

    Nehmt die Kritik als Geschenk und nicht als Angriff :D

    Posted by martin | August 20, 2010, 12:26
  2. @Martin
    Es geht hier gar nicht um Professionalität.Das ist ein Spaßprojekt. Als solches behalten wir uns vor unsere Meinung so zu sagen, wie es uns passt. Es wird mit sicherheit auch einige sehr staubig sachliche Artikel geben. Aber auch welche die überwiegend unterhalten oder Stimmung machen sollen.

    Im übrigen ist es ebenso unschön einen solchen Kommentar ohne eine Mailadresse zu hinterlassen an die man sich wenden könnte.

    Posted by Jakob Zogalla | August 20, 2010, 14:47
  3. @Martin
    Ich sehe das anders. Wir befinden uns hier auf einem Blog und für mich sollte ein Blog, trotz aller Informtionen die dort verbreitet werden ein Blog bleiben. Ins Deutsche Übersetzt ergibt das ein “Webtagebuch”. Also gehören dort auch ruhig mal Emotionen rein, weshalb ich den Artikel über Street View sehr passend und richtig finde. Wir können alle auf unseren Blogs sachlich über GSV berichten, das hätte aber nicht mehr viel mit einem persönlichen Schreibstil zu tun. Das du das nicht als Angriff auf die beiden Autoren meinst, verstehe ich schon. Aber dennoch sehe ich es nicht als schlimm an, wenn mal das Wort “scheiße” fällt. Solange es in den gesamten Text passt, kann es auch rein. Anders wäre es, wenn man eine x-beliebige Methode ständig als scheiße bezeichnet, wenn man einen sachlichen Artikel schreibt.

    Muss sagen, dass ich richtig begeistert bin, wie ihr beiden den Blog gestartet habt. Das hat was.

    Liebe Grüße
    Michi

    Posted by Michael | August 20, 2010, 17:36
  4. Okay, wenns so sein soll, dann solls so sein :-)

    Es sollte ein Hinweis und natürlich, wie gesagt, kein Angriff sein.

    Wenn ich in ein Restaurant gehe sage ich auch obs mir geschmeckt hat oder nicht. Ist zwar nicht immer ganz einfach, aber ich denke ein Restaurant kann sich mit “nutzermeinungen” besser entwickeln.

    Also nicht böse nehmen. Ansonsten finde ich die Artikel gut, vielleicht bin ich schon zu alt :P

    P.S. ich gebe ungern meine richtige Mail raus :-)

    gruß Martin

    Posted by martin | August 23, 2010, 15:01
  5. Danke sehr. Der Artikel ist recht interessant und wird gut umschrieben. Sehr informativer blog.

    Posted by Rürup Rente | September 15, 2010, 08:57

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